Blogbeiträge

Erhöhung der Sensitivität bei LOD/LOQ-Problemen bei HPLC-Methoden

Geschrieben von Eva Arnold am . Veröffentlicht in HPLC

Bei der Validierung von Methoden zur Reinheitsprüfung kommt man früher oder später an den Punkt, an dem man die Detektions- und Quantifikationsgrenze bestimmen muss. Die Detektionsgrenze, auf Englisch Limit of detection oder LOD, ist definiert als die niedrigste Menge des Analyten einer Probe, die noch detektiert werden kann. Hier geht es nur um die Detektion, nicht die Quantifikation – während es bei der Quantifikationsgrenze (englisch: Limit of quantitation, LOQ) um die niedrigste Menge des Analyten einer Probe geht, die noch zuverlässig quantifiziert werden kann. Das heißt, die Quantifizierung muss den gegebenen Anforderungen hinsichtlich Präzision und Genauigkeit entsprechen.

Was ist GMP?

Geschrieben von Eva Arnold am . Veröffentlicht in Über den Tellerrand...

GMP kommt aus dem Englischen „good manufacturing practice“ und bedeutet auf Deutsch: gute Herstellungspraxis. Damit ist außer einem einwandfreien Herstellungsprozess die Qualitätssicherung und –kontrolle des entstehenden Produkts gemeint. Wichtig ist dies bei Produkten, die am Ende beim / im Verbraucher landen, also in erster Linie Arzneimittel und deren Wirkstoffe, aber in übertragener Form auch Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel.

Was ist ein CAPA-Prozess?

Geschrieben von Eva Arnold am . Veröffentlicht in ISO 13485

CAPA ist eine Abkürzung für „Corrective and Preventive Action“, also übersetzt eine Korrektur- und Vorbeugemaßnahme. Erstmals eingeführt wurde der CAPA-Prozess 2006 durch die FDA (Food and Drug Administration) in den USA im Rahmen der herausgegebenen Quality Systems Guidance, welche später die Grundlage der für den pharmazeutischen Bereich relevanten ICH-Guideline Q10 bildete. Die ICH-Guideline Q10 ist inzwischen auch in den Teil 3 des EU-GMP-Leitfaden aufgenommen worden, was die Umsetzung des CAPA-Prozesses im Pharma-Umfeld hervorhebt.

Wann ist die ISO 13485 Pflicht?

Geschrieben von Eva Arnold am . Veröffentlicht in ISO 13485

Die DIN EN ISO 13485 ist ein Qualitätsmanagementsystem zur Einhaltung des Konformität bei der Herstellung und dem in Verkehr bringen von Medizinprodukten. Zu aller erst muss hier zwischen Medizinprodukt oder Arzneimittel unterschieden werden. Wenn auch beide Produktkategorien einer Validierungspflicht unterliegen, gibt es für diese beiden Kategorien unterschiedliche gesetzliche Anforderungen (siehe hierzu den Blogbeitrag „Arzneimittel versus Medizinprodukt“).

Der Risikomanagementprozess nach ISO 14971 und mögliche anzuwendende Techniken zur Risikoanalyse

Geschrieben von Dr. Janet Thode am . Veröffentlicht in ISO 13485

Gemäß der ISO 14971 besteht der Risikomanagement Prozess aus verschiedenen aufeinander folgenden Abschnitten. Zuerst müssen mit Hilfe einer Risikoanalyse die mit dem Medizinprodukt verbundenen Gefährdungen identifiziert werden und die einhergehenden Risiken eingeschätzt werden. Anschließend erfolgt eine Risikobewertung. Die identifizierten Risiken müssen im laufenden Prozess durch geeignete Maßnahmen beherrscht werden. Dies schließt auch die Bewertung des Restrisikos mit ein. Schließlich muss die Wirksamkeit der Beherrschung überwacht werden, dies geschieht durch die Sammlung von Informationen über das Medizinprodukt aus der Herstellung und der Herstellung nachgelagerter Phasen. Im Arzneimittel-Sektor ist dies vergleichbar mit einem Pharmakovigilanzsystem.

HPLC: Was tun bei zu breiten Peaks?

Geschrieben von Eva Arnold am . Veröffentlicht in HPLC

Die Peakform eines HPLC-Chromatogramms ist äußerst kritisch für die Auswertung. Ändert sich die Form eines Peaks während einer quantitativen Messreihe einer Substanz, führt das zu verfälschten Ergebnissen mit der Folge, dass die gesamte Messreihe hinfällig wird. Daher sollte man stets ein wachsames Auge auf die Peakform haben.

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